Urlaub mit gutem Gefühl.
Energie.
Wir sind zu 92,5% Energie autark (zeitgleich zum Verbrauch)!
Über das ganze Jahr!
Darauf sind wir echt stolz!
Mehr geht und wollen wir nicht, weil es im Moment zu kostenintensiv wäre.
Energie, die wir zum Backen oder für die Gäste brauchen wird im Winter durch unsere zwei Blockheizkraftwerke gewonnen. Das sind im Prinzip Motoren, die Energie erzeugen.
Seit 2004 gewinnen wir so Strom und Wärme für den Betrieb, wenn die Sonne nicht scheint.
Allerdings haben wir in diesem Jahr eines der beiden BHKWs nur im Notfall laufen lassen.
Wir versuchen uns über eine Wärmepumpe mit Wärme zu versorgen. Dazu im Winter noch einer der beiden wassergeführten Kaminöfen…so wollen wir die verrückten Gaspreise im Zaum halten, denn bei aller Liebe: wir unterstützen gerne die Verdrängung des fossilen Gases aus Gasnetz, aber irgendwann hört der Spaß auch auf. Spätestens dann, wenn das eh schon viel teurere Gas aus Lebensmittelresten mit dem andren Gas am Markt noch teurer wird, weil alles an einem Markt gehandelt wird.
So wird optimiert was noch geht und eben im Winter mit Holz – Biomasse- geheizt.
Bei Sonnenschein- und auch bei diffusem Licht- schenkt uns die Sonne Energie, die wir in Strom umwandeln.
Damit versorgen wir uns und auch unsere Wärmepumpe.
Einspeisen tun wir so wenig wie möglich, am Liebsten gar nicht.
Lieber wird der Strom in unserem Batteriespeicher verwahrt und benutzt, wenn man ihn braucht.
Das hilft uns unsere Wärmepumpe, die wir 2022 in Betrieb genommen haben auch mit eigenem SonnenStrom zu versorgen.
Sobald wir Sonnenschein pur haben laden wir unsere Elektroautos. Wir sind seit 2014 nur noch elektrisch unterwegs und fahren so gut es geht mit eigenem Strom.
Das ist, als wenn man den Salat aus dem eigenen Garten genießt. (Zitat Roland Schüren).
Das wir seit 2010 Lademöglichkeiten für unsere Übernachtungsgäste haben, hat sich herumgesprochen. So reisen mehr als 30% unserer Gäste alternativ an.
Der kleine verbleibende Rest an Überschussstrom wird dann in die Stromnetze eingespeist – ökologisch sinnvoller als Großkraftwerke. Es entstehen keine Verluste durch Transformatoren etc., so dass der Strom, den wir liefern dann vom Nachbarn zu nahezu 100% verbraucht werden kann.
Ein Steuerungsprogramm aus simplen Magnetsensoren und Reglern in unseren Wohnräumen sorgt seit 2004 für eine hohe Heizungs Effizienz. Das Prinzip ist einfach: Ist das Fenster oder eine Außentür offen, schaltet die Heizung ab. Schließt man das Fenster wieder, so geht die Heizung automatisch wieder an. Das ist sehr praktisch beim Lüften.
Zusätzlich lässt sich die Heizung noch über ein Steuerungsprogramm schalten. Eine zentrale Heizungssteuerung schont also die Umwelt und den Geldbeutel!
Ein Lastmanagement über den ganzen Betrieb mit allen Verbrauchern sorgt für einen guten Überblick und sinnvollen Umgang mit Energie. Smart Home nennt man das heutzutage. Für die Hauswirtschaft hat Stephan eine eigene App gebaut. Da können wir anhand von Smileys sofort sehen, ob es Sinn macht einen der Großverbraucher anzustellen, oder ob man noch etwas warten kann, bis die Sonne mehr Strom vom Dach schickt.
Alles zusammen nennt man Sektorenkopplung, da viele Sektoren (Wärme, Energie, Mobilität) miteinander verknüpft sind und zusammen sinnvoll wirken.
Übrigens müssen wir in Spitzenzeiten dann doch mal Strom dazukaufen. Viele Gäste möchten kochen und wir unser Café versorgen.
Auf Komfort braucht niemand verzichten.
Dieser echte Ökostrom kommt dann von Octopus Energy.
Die Blockheizkraftwerke sind übrigens Gasbetrieben, weil wenig wartungsintensiv – und werden mit echtem Ökogas von Polarstern Energie.
Energiewende jetzt! Unsere Idee Gas zu sparen
Was vor ein paar Jahren noch gut funktioniert hat, kann heute ganz schön teuer werden. Gut, wenn man sich ständig Gedanken macht und reagiert.