Wo wir uns Ideen geholt haben.

Wo wir uns Ideen geholt haben.

Wo wir uns Ideen geholt haben.

 

Es war 2002. Wir hatten einen schönen Hof, mit zugegeben viel Arbeit bevor man richtig damit Geld verdienen kann, mit einem wunderschönen Ort drumherum und mit vielen Erlebnis Möglichkeiten…

Es sind 3 große Gebäude mit viel Platz die zum Original Hof gehören. Das bedeutete viel Geld und Zeit mußte rein gesteckt werden, denn irgendwie mußten die Gebäude saniert und eine Nutzung bekommen….Für Handwerker oder als Winterlager für Wohnwagen?… Wir hatten die Idee von einer Bed and Breakfast Pension.

Ressourcenschonend sollte es sein…das kannte man im Kleinen, aber wie geht das im Beherbergungssegment im großen Stil?

Gab’s da 2002 schon was, wo man hingucken konnte?

Ich habe Reiseananlysen studiert und mir viel theoretisches Wissen angeeignet.

Über Urlaub in der Natur, über Trends, was man so dann liest.

Nebenbei machte ich, für ne gute Grundlage, eine Ausbildung nach §40.2 SGB zur Hauswirtschafterin.

Wo waren die Praktiker aus der Beherbergungsbranche?

Wer machte sich da schon Gedanken um unsere Umwelt?

Wer mir da als erster Betrieb damals „in den PC sprang“ war das Hotel Victoria in Freiburg. https://www.hotel-victoria.de/umweltschutz.html

Unglaublich, an was die Familie Späth damals schon gedacht hatte.

Schaut euch mal die Umwelterklärung an, die für das Hotel Victoria veröffentlich wird.https://www.hotel-victoria.de/documents/95330/Umwelterklaerung_2023_EMAS_III.pdf

Ich find sowas ja immer spannend zu lesen… und bei mir sind es eher Zahlen aus der Küche, die ich interessant finde, wie die der Frühstückseier. Ja, Trends kann man oft auch an Zahlen manifestieren.

So groß war damals der nächste Betrieb nicht, der mir über den Weg lief:

https://kenners-landlust.de/ueber-uns/unsere-geschichte/

Ganz anders, ganz Öko, ganz anders gelegen, mitten in der Ghörde von zwei Aktivisten der Antiatomkraft Bewegung gegründet. Nicht weniger spannend, aber mit einem etwas anderen Ansatz. Spannend mit Barbara und Kenny abends am Feuer zu sitzen und die Geschichten zu hören.

Mit Anette vom Ferienhof Möller drückte ich damals die Schulbank. Wir lernten nicht nur gemeinsam, wir tauschten uns auch viel aus. Anette und Hans waren damals groß am Bauen ihres ländlichen Ferienhofes. Der Hof war ähnlich kaputt wie unserer, nur dass es bei uns keine Tiere mehr gab. Mit viel Mut haben die beiden den Hof über die Jahre immer wieder umgestaltet und sind immer wieder neue Wege gegangen. Nicht nur im Bereich Energie oder Beherbergung. Gemeinwohl und Achtsamkeit sind Begriffe, die die beiden in unser Leben gebracht haben. 

Gerade ist die Hofübergabe an ihre Söhne angelaufen.

Ganz ohne „Nutztiere“, mit viel Öffentlichkeitsarbeit, mit Solidarischer Landwirtschaft und ganz vegan- biovergan. Tiere dürfen hier einfach nur noch alt werden. Landwirtschaft geht anders weiter. Möllers Morgen heißt es jetzt.

Ja und dann gab´s da noch das Creativhotel Luise.

Creative nicht wegen irgendwelcher Malkurse sondern schon mit dem kreativen Ansatz von einer anderen Betriebsbewirtschaftung. Von der Energie bis zum ganzen Umfeld.

Alles wurde in die nachhaltigen Überlegungen mit einbezogen.

Ich erinner noch die große Grafik die Klaus Fötsch damals auf seiner Homepage hatte. Die hat mich irgendwann so getriggert, das wollte ich auch. Jahre später hab ich den Gedanken aufgenommen für meine Karte der Nachhaltigkeit.

Eine riesige Mindmap mit vielen unserer nachhaltigen Maßnahmen, getriggert weil wir von Kollegen immer nur auf „die mit den EAutos“ oder „die mit der Energie“ reduziert wurden.

In der Zwischenzeit hat Ben Förtsch den Betrieb seiner Eltern übernommen und immer weiter entwickelt. Kreativ gehts immer noch zu, aber auf ganz andere Weise. Ein Stadthotel in Erlangen mit Mikrowald und nachwachsenden Zimmern ist die Luise geworden.

Was bei uns anfing mit „Gäste sind im Urlaub, die denken 2002 noch nicht ans Energie sparen“, mit zwei Kreisläufen für das Wasser (frisches und gebrauchtes), mit der Erzeugung von Wärme und Strom mit einem Motor (Blockheizkraftwerk) und regionalen Lebensmitteln, die ich anbieten wollte, ist „ganz schön ausgeartet“.

Aber im Positiven: mit der größten privaten Kläranlage, mit Verkompostierung und Brauchwasseraufbereitung, mit eigener Energieerzeugung und Wärmepumpe, mit Wärmerückgewinnung und wassergekühlten Öfen, die mit Holz aus der eigenen Wildnis beschickt werden.

Eines ist uns allen Betrieben gemein, auch wenn wir so unterschiedlich geartet sind: wir sind echte Familienbetriebe.

Hier haben Idealisten ihre Ideen versucht zu verwirklichen.

Klar stößt man manchmal an Grenzen, man scheitert auch mal und man wirft nicht mehr praktikable Ideen über Bord. So wie wir die Idee den Betrieb mit Gas- wenn auch Biogas- zu beheizen.

Im Interesse des Betriebes, in Verantwortung für alle, die es betrifft, suchen wir ständig nach Lösungen.

Die Verantwortung wollen wir nicht woanders hin schieben, auch wenn sie dort hin gehört und wir für so manchen Eingriff von draußen in unsere Firmenpolitik nichts können.

Wir wollen Teil der Lösung nicht des Problems sein.

Ich hab das jetzt mal einfach so „aus dem Bauch raus“ geschrieben, ohne das mit irgendjemand der hier angesprochenen Ideengeber abzusprechen.

Inspiriert hat mich übrigens Ben Förtsch dazu. Wir sind in gutem Kontakt und so hat er mich neulichst mit einem Beitrag bei LinkedIn überrascht.

So ist das mit dem Ideensammeln.

 

Dieser Text ist von Menschen geschrieben, ohne KI.

 

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