Die Fenster sprechen

Die Fenster sprechen

Man beachte die Fenster unseres Haupthauses.

Es sind die Augen des Hauses.

Blättert mal durch, dann könnt ihr sehen, was ich meine.

Schon bei unserem vorigen Haus hatten wir alte Fotos zu Hilfe genommen um die Fensterflächen und Zwischenräume in etwa auszurechnen.

Wie gut, dass ich nen gelernten Tischler im Haus hab.
Zusammen mit einer kleinen Tischlerei von hier haben wir dann die passenden Fenster bauen lassen.
Zumindest für die vordere Ansicht, da jeder kleine Rundbogen doch ganz schön ins Geld ging. Nach hinten raus haben wir etwas geschmummelt, aber das fallt nur uns auf.
Die Sprossen haben wir da auch weggelassen. Ist um einiges leichter zu putzen.

So hat das Haus wieder sein ursprüngliches Gesicht, wenn man von der Hofstelle aus guckt.

Die Farben in klassischem weiß und grün.

In Dänemark hab ich mal gelernt, dass weiß für die Geburt steht, grün fürs Leben und schwarze Elemente für den Tod. So ist das Leben allgegenwärtig.

Schon toll was sich Baumeister früher for Gedanken gemacht haben. Selbst beim Zweckbau wir einer Scheune sieht man hier viele gestalterische Elemente.

Wer hat das Kreuz in den Fenstern gesehen?
Auch das hat seinem Betrachter etwas zu sagen.

Dieses Haus spricht mit seinem Gegenüber.

 

 

 

Dieser Text ist menschlich geschrieben und wurde ohne KI generiert.

 

 

 

Unser Angeliter Dreiseithof

Unser Angeliter Dreiseithof

Das musste ich auch erstmal lernen:

Ein Dreiseithof ist ein Hof mit drei Gebäuden. Zu einer Seite ist der Hof offen.

Das kann man jetzt so ohne Laub mit dem vielen Schnee so in „schwarz weiß“ gut sehen.

Bei uns steht das reetgedeckte Haupthaus in der Mitte in Nord-Süd Richtung.
Rechts und links gabs zwei Scheunen.
Links eine für Tiere und rechts eine Maschinenscheune.
Jetzt gibts links die alte Scheune und rechts den Cafébau.
Wir nennen sie nich Nord und Südscheune.
Die Ferienwohnungen verteilen sich überall auf dem Hof.

Sie nennen sich nach den Himmelsrichtungen- Süd, Ost und West. Dann gibt es die Bauernstube im Reetdachhaus, den Kuhstall in der Nordscheune und Wasser und Wolken im „Neubau“.

Muss ja alles benannt werden….das sind Auflagen. Zahlen sind mir zu langweilig gewesen. Daher meine Zuordnungen.

Da wir in der Region Angeln sind ist es also ein angelner Dreiseithof, so muss es richtiger Weise heißen.

Zu lernen gibts über den Hof für mich noch viel. Irgendwann vergrab ich mich in den Unterlagen im Landesmuseum um mehr zu erfahren. Das braucht dann aber Zeit, da die Unterlagen ja in einer Schrift aus alten Zeiten geschrieben sind.

 

 

 

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Unser Baumriese

Unser Baumriese

Warum seid ihr hier? Warum gerade hier?

Der Grund:
Unsere Linde.
290 Jahre alt.
Mächtig steht sie da.

Unser Baumriese.

Auch ein Grund den Hof 2002 zu kaufen.

Unser Kraftort.

Oft sehe ich Mensch kommen, die die Linde zuerst einmal berühren und dann inne halten. Sie hat eine unbeschreibliche Ausstrahlung.
Es braucht 5 Menschen um sie zu umfassen.

Was sie wohl alles erlebt hat und noch erleben wird?

Man sagt:

  • Linden kommen 300 Jahre,
  • bleiben 300 Jahre und
  • gehen 300 Jahre.

Wir schützen sie bei Bauarbeiten und hegen und pflegen sie. Bald muss wieder ein Baumkletterer kommen, der das fachmännisch angeht.

Andres geht das bei unserem Baumriesen nicht. Zu groß ist sie.

Es dauert nicht mehr lang, dann rollt sie wieder ihre Blätter aus… und bald können wir wieder gemütlich mit unseren Gästen geschützt unter ihren ausladenden Ästen den Abend genießen.
Herrlich den Vögeln und Bienchen, die unter ihrem Blätterdach wohnen, dann zuzuhören.

Ein riesiges Biotop und CO 2 Speicher der besonderen Art.

Seit ein paar Jahren ernten wir auch von ihr:

frische Blätter, die duftenden Blüten und nachher die Samenkügelchen.

Da gibts einiges, was man draus machen kann von Fingerfood bis Sirup.

Wenn unsere Testphase zu Ende ist berichten wir über unsere Erfahrungen. Versprochen.

 

 

 

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Der Name

Der Name

Schnell brauchten wir einen Namen für unser Projekt… zur Linde? Pension Linde?…

Ganz schön altbaksch klang das in meinen Ohren für das, was wir vor hatten.
Außerdem gabs das zu Hauf.

Manchmal entstehen die besten Ideen am Küchentisch…

So ähnlich war es mit dem Namen unserer kleinen ökologischen Pension

Mal wieder kam die Idee bei der Erinnerung an ein Gespräch“…lass uns mal zu Janbecks gehen“ war so ein geflügeltes Wort bei unseren Freunden.
Warum nicht einfach beim Familiennamen bleiben.
Für uns war das so normal, dass wir nicht sofort drauf gekommen sind. Das Sternchen, weil ein Apostroph zu langweilig war.

J- wie Janbecks*s.

Dazu kam dann später statt „Café-Pension & mehr“ der Begriff FAIRhaus.

FAIRhaus, weil wir mehr machen als nur Betten vermieten.

Erst konnte ich es nicht greifen, als es uns vorgeschlagen wurde.
Es ist mehr als fairer Kaffee oder fairgehandelte Biobettwäsche.

Wir definieren unser FAIR so:
F- fröhlich & fair
A- ambitioniert & anders
I- inspirierend& interessiert
R-regional & ressourcenschonend.

… und auch bei diesen Begriffen haben unsere Gäste geholfen, weil sie uns nämlich genau das gesagt haben.

Nie hätten wir gedacht, dass aus unserem Projekt so eine Umfangreiche Karte der Nachhaltigkeit wird.
Klein hat es begonnen vor etwa 20 Jahren mit der Idee den alten kaputten Hof nachhaltig zu sanieren und aufzubauen.
Ein paar Erfahrungen, Falten und graue Haare weiter wissen wir, dass wir einen schönen Ort gestaltet haben.

Wer mag probiert unsere Fähre zu neuen Ideen einfach aus.

Ist eben wie bei allem:
gut Ding will Weile haben

 

 

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Der Plan

Der Plan

So einfach nen Hof kaufen geht in Schleswig Holstein nicht, zumindest war das in 2002 so.

Wer mehr als 2,1 ha kaufen möchte, musste dem Amt für ländliche Räume nachweisen, was mit den landwirtschaftlichen Flächen passieren in Zukunft soll. Man möchte die ländlichen Strukturen erhalten.
Kann ich gut nachvollziehen.

Also hab ich nen Lageplan gemalt mit Weidefläche für Rinder, Streuobstwiese, Bauerngarten und Rückzugsräumen für Mensch und Tier.

So, wie ich es mir als Städter für die Zukunft gewünscht und in meinen Träumen vorgestellt habe.

Gut, dass es angenommen wurde, denn das Amt hatte entsprechende Rechte und hätte wohl im schlimmsten Fall den Kauf verhindern können.

Jetzt hat die Natur hier das Sagen: es gibt Leihrinder, die von April bis Oktober die Fläche beweiden und Wege durch die Wildnis formen, ne Streuobstwiese, diverse Todholzhaufen, ungemähte Flächen und Flächen, die wir kurz halten, zwei Naturteiche und so viel mehr.
Von Käuzchen, Damwild bis zum Kiebitz gibt’s ne Menge Tiere , die man beobachten kann… und zu ernten aus der Natur gibt’s reichlich.

Mittlerweile hab ich den Plan erweitert.
Er hängt immer noch bei mir im Büro.

Vielleicht auch als Erinnerung für mich, dass alles nen büschen anders, aber viel schöner geworden ist, als ich es geplant habe.

Wer mehr mal unser Gast sein und sich das anschauen möchte, bucht sich einfach ein.

Ist schon ein besonderes Erlebnis unten am Teich zu sitzen und den Fröschen beim Konzert zuzuhören.

Jetzt im Winter ruft der Fasan und das Damwild kommt aus der Deckung um die Brombeerblätter zu naschen.

Jede Zeit hat hier ihre besonderen Erlebnisse, die man mit ein bisschen Geduld, Ruhe und offenen Sinne genießen kann.

 

 

 

 

 

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