Unser Angeliter Dreiseithof

Unser Angeliter Dreiseithof

Das musste ich auch erstmal lernen:

Ein Dreiseithof ist ein Hof mit drei Gebäuden. Zu einer Seite ist der Hof offen.

Das kann man jetzt so ohne Laub mit dem vielen Schnee so in „schwarz weiß“ gut sehen.

Bei uns steht das reetgedeckte Haupthaus in der Mitte in Nord-Süd Richtung.
Rechts und links gabs zwei Scheunen.
Links eine für Tiere und rechts eine Maschinenscheune.
Jetzt gibts links die alte Scheune und rechts den Cafébau.
Wir nennen sie nich Nord und Südscheune.
Die Ferienwohnungen verteilen sich überall auf dem Hof.

Sie nennen sich nach den Himmelsrichtungen- Süd, Ost und West. Dann gibt es die Bauernstube im Reetdachhaus, den Kuhstall in der Nordscheune und Wasser und Wolken im „Neubau“.

Muss ja alles benannt werden….das sind Auflagen. Zahlen sind mir zu langweilig gewesen. Daher meine Zuordnungen.

Da wir in der Region Angeln sind ist es also ein angelner Dreiseithof, so muss es richtiger Weise heißen.

Zu lernen gibts über den Hof für mich noch viel. Irgendwann vergrab ich mich in den Unterlagen im Landesmuseum um mehr zu erfahren. Das braucht dann aber Zeit, da die Unterlagen ja in einer Schrift aus alten Zeiten geschrieben sind.

 

 

 

Dieser Text ist menschlich geschrieben und wurde ohne KI generiert.

 

 

 

Alten Hof gekauft- und nun?

Alten Hof gekauft- und nun?

Hof an einem schönen Ort gefunden und nun?

„ Ihr habt euch die Arbeit gekauft „ hat mal jemand zu mir gesagt.

Während andere nur die Arbeit sehen, sehe ich was werden kann. Diese große Vorstellungskraft hab ich wohl von meinem Großvater mitbekommen.

Vorstellungskraft alleine reicht nicht aus.
Fehlende finanzielle Mittel mussten irgendwie ausgeglichen werden.

Der Wunsch nach einem ressourcenschonendem Leben, die vielen Ideen dazu, das technische Wissen, das handwerkliche Geschick, die Umsetzung in eigen Regie und der Wille hier was ganz eigenes auf die Beine zu stellen gaben uns die Kraft das durchzuziehen.

Die Familie im Rücken viel Motivation und Hilfe.

Und bei all der Arbeit musste auch noch Geld verdient werden. Stephan wochentags größtenteils in Hamburg und ich auf der Baustelle. Ich arbeitete den Handwerkern zu um Geld zu sparen. An einem Tag der Woche tauschte ich die Baustelle gegen ein Klassenzimmer und machte eine Ausbildung in Rendsburg zur Hauswirtschafterin.

Und ja, es gab den Moment, wo ich am Liebsten alles hingeschmissen hätte. Als diese „ Fachfirma“ die alte Scheune eingerissen hat und wir am Ende mit dem ganzen Chaos – zusätzlich zu allem anderen- da standen.

Das ist lange her, Arbeit gibt’s hier immer noch und auch einige Stellen wo‘s noch
aussieht wie bei der Übernahme.
Macht nix. Mit Zeit kommt Rat.
Wir wissen ja, was wir fürn Arbeitspensum haben.

Eins haben wir gelernt: die Arbeit kann auch mal warten. Leben leben ist auch wichtig.

Das Fotobuch hab ich übrigens mal gemacht um uns daran zu erinnern, was wir hier alles gerissen haben. Man vergisst es schnell und sieht nur das, was noch zu tun ist.
Es beschreibt nur die ersten Jahre, ist schon etwas abgenutzt vom vielen Angucken, weil‘s im Café liegt.

Einen schönen Platz haben wir hier geschaffen… und ich wüßte nicht, wo es für uns und mit unseren Ideen für ein nachhaltiges Leben, einen anderen passenden Ort geben würde.
Von der wunderschönen Gegend mal ganz abgesehen.

Hier ist es schön und viel schöner geworden, als ich es mir vorstellen konnte.
… und für manche ist es ein Kraftort.

 

 

 

 

 

Dieser Text ist menschlich geschrieben und wurde ohne KI generiert.