So einfach nen Hof kaufen geht in Schleswig Holstein nicht, zumindest war das in 2002 so.

Wer mehr als 2,1 ha kaufen möchte, musste dem Amt für ländliche Räume nachweisen, was mit den landwirtschaftlichen Flächen passieren in Zukunft soll. Man möchte die ländlichen Strukturen erhalten.
Kann ich gut nachvollziehen.

Also hab ich nen Lageplan gemalt mit Weidefläche für Rinder, Streuobstwiese, Bauerngarten und Rückzugsräumen für Mensch und Tier.

So, wie ich es mir als Städter für die Zukunft gewünscht und in meinen Träumen vorgestellt habe.

Gut, dass es angenommen wurde, denn das Amt hatte entsprechende Rechte und hätte wohl im schlimmsten Fall den Kauf verhindern können.

Jetzt hat die Natur hier das Sagen: es gibt Leihrinder, die von April bis Oktober die Fläche beweiden und Wege durch die Wildnis formen, ne Streuobstwiese, diverse Todholzhaufen, ungemähte Flächen und Flächen, die wir kurz halten, zwei Naturteiche und so viel mehr.
Von Käuzchen, Damwild bis zum Kiebitz gibt’s ne Menge Tiere , die man beobachten kann… und zu ernten aus der Natur gibt’s reichlich.

Mittlerweile hab ich den Plan erweitert.
Er hängt immer noch bei mir im Büro.

Vielleicht auch als Erinnerung für mich, dass alles nen büschen anders, aber viel schöner geworden ist, als ich es geplant habe.

Wer mehr mal unser Gast sein und sich das anschauen möchte, bucht sich einfach ein.

Ist schon ein besonderes Erlebnis unten am Teich zu sitzen und den Fröschen beim Konzert zuzuhören.

Jetzt im Winter ruft der Fasan und das Damwild kommt aus der Deckung um die Brombeerblätter zu naschen.

Jede Zeit hat hier ihre besonderen Erlebnisse, die man mit ein bisschen Geduld, Ruhe und offenen Sinne genießen kann.

 

 

 

 

 

Dieser Text ist menschlich geschrieben und wurde ohne KI generiert.